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- Geschichte -

Die Pestbaracke und wie alles begann !!!

(von Klappie)

Eigentlich entstand alles aus einer Idee heraus. Angefangen hat es mit einer grossen Geburtstagsfete, wo unter anderem auch zwei Bands spielten. DETONATOR und DISHARMONIC 9 waren sozusagen die Ersten die dort damals am 17. Februar 2001 auftraten. Das Gebäude wo wir das veranstalteten, war die ehemalige EKO Schneiderei in der Ringstrasse. Naja, und weil es damals so gut besucht war und in dieser Gegend in Sachen METAL-Konzerte sowieso nicht viel los war, dachten wir, dann müssen wir das selber in die Hand nehmen. Also planten wir gleich das nächste Ding. Wir trafen uns und berieten wie wir das am besten machen und vor allem wer sich um was kümmert, immerhin waren wir bloss ein Team bestehend aus 5 Leuten.

Konzert in der alten Pestbaracke Das war natürlich ne ganze Menge Arbeit und vor allem Kosten, die da auf uns zu kamen, schliesslich wollen die Leute die da kommen ja auch verpflegt werden und die Anlage worüber die Bands spielen wollten, musste ja auch bezahlt werden. Im Endeffekt hat aber alles gut geklappt. Und so war am 31. März 2001 das nächste Ding in der dann unter dem Namen Pestbaracke laufenden Location gewesen. Wir haben zwar nicht unbedingt Gewinn gemacht, aber das hielt uns nicht davon ab weiter zu machen, denn uns kam es nur auf den Spassfaktor an und nicht auf die Kohle. Uns war es halt egal, ob wir das Geld wieder reinbekommen oder ob wir noch draufzahlen mussten. Das nächste Ding war dann am 21. April 2001. Und so ging es dann monatlich weiter bis zum 22. Dezember 2001. Das war dann leider das letzte Konzert in der Baracke, was wir zu dem Zeitpunkt aber noch nicht wussten. Denn ein paar Wochen später gab es dort ein Rohrbruch in der Wasserleitung. Naja, die Baracke war halt nicht mehr die Modernste. Dann hiess es erstmal, das wars mit den Konzerten.
Schade war es schon, denn die Leute die kamen, waren immer begeistert. wir hatten sogar ein richtiges Stammpublikum nei uns und bei den letzten Konzerten die wir veranstalteten, waren immer so um die 100- 140 Leute dort.Wir hatten ja auch einige in der Metal-Undergoundszene bekannte Grössen bei uns gehabt. Da waren unter anderem Headshot und Days of Grace, die von den Leuten ohne Ende abgefeiert wurden. Ach ja, es war schon toll in der alten Baracke. Was wir nicht alles dort erlebt hatten, war halt einfach genial. Na gut, wollen wir mal nicht so lange in der Vergangenheit graben.

So, wir wollten weiter machen, auch die Leute die immer in der alten Baracke waren, fragten ständig nach. Auch von Auswärts kamen Anfragen. Durch unsere grossen Flyerverteilaktionen, die sich nicht nur auf Eisenhüttenstadt bezogen, sondern sich von Cottbus bis Berlin hinzogen, haben wir uns halt einen kleinen Namen gemacht.
Wir waren hin und weg von der Begeisterung der Leute, dass wir beschlossen, so schnell wie möglich weiter zu machen. Nur wo, war die Frage. Wir klapperten die alle möglichen Ämter und leerstehenden Gebäude in der Gegend ab, aber nichts sagte uns zu. Bis eines Abend, da war im Club Marchwitza ein Konzert mit einer Rockband aus Schweden. Wir dachten uns, das wäre doch der richtige Ort um so etwas zu machen. Ist zwar nicht sonderlich gross, aber besser als garnix, dachten wir uns. Also fragten wir beim obersten Chef vom Club nach, wie es denn wäre, wenn wir die Konzerte hier weiter machen würden. Da wir ja zum Glück jetzt jemanden in unserer Crew hatten, der auch im Marchwitza tätig war, liessen wir das Ganze über ihn laufen.
Und siehe da, es hatte geklappt.Also hiess es wieder organisieren, planen und vielleicht noch ein paar Leute, die Interesse haben. in unsere nun schon aus 8 Leute bestehende Crew aufzunehmen. Schnell hatten sich da auch einige gefunden. Unser Team bestand jetzt aus 15 Leuten. Wir beschlossen, das ganze werbetechnisch auch übers Internet laufen zu lassen. Unter der Seite www.metafa.de konnte man dann auch was über die Pestbaracke und ein paar Einzelheiten erfahren. Einiges musste dann hier und dort noch bühnentechnisch gebaut werden, aber da wir ja jetzt mehr Leute waren, hatte jeder seine Aufgabe. Lange Rede, kurze Sinn. Am 20. September hiess es wieder Pestbarackenparty. Die Bands an diesem Abend waren Detonator, Spearhead und Days of Grace. Die Leute waren begeistert, dass es weiter geht. Es läuft zwar noch unter Selbstfinanzierung, aber das ist egal. Wir sind froh, dass wir unsere Konzerte endlich weiter machen können. Das letzte war wie immer auch ein gelungener Abend gewesen. Ja, so ist alles entstanden.

Bis denn dann, euer Klappie. P.S.: "METAL WILL NEVER DIE"

 
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